| 1. Männer: HSG-Express ist nicht zu stoppen |
| Geschrieben von: Westfälische Nachrichten |
| Montag, den 03. Mai 2010 um 15:53 Uhr |
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Und sie sangen wieder ihr „Humbta tä täterä“ - diesmal war es der Aufstiegssong der Handballer der HSG Hohne/Lengerich. Nach dem Abstieg aus der Landesliga vor einem Jahr kehrt die Mannschaft von Trainer Jörn Brüggemann, der das Team im vergangenen Sommer übernommen hatte, wieder in diese Liga zurück. Gestern Abend besiegten die Lengericher den abstiegsbedrohten Nachbarn vom TSV Ladbergen II mit 39:25 (17:11). Trainer Christian Guhe vom TSV zeigte sich nach Spielschluss als fairer Verlierer: „Glückwunsch nach Lengerich. Die haben den Aufstieg verdient! Wir müssen uns jetzt ganz auf das Endspiel gegen Neuenkirchen konzentrieren. Ich bin ja froh, dass hier keiner verletzt aus dem Spiel gegangen ist.“ Seine Mannschaft haben keine Chance gehabt. „Von Anfang an.“ Trotz der Niederlage kann die Guhe-Sieben aber noch auf den Klassenerhalt hoffen, da Konkurrent SuS Neuenkirchen gegen Meister ASV Senden II zeitgleich den Kürzeren zog (19:29). Ganz anders die Gemütslage bei den Gastgebern. Sie hatten nach einer Galavorstellung allen Grund zum Feiern. Überglücklich strahlte Trainer Jörn Brüggemann nach dem Spiel und nahm von allen Seiten die Glückwünsche entgegen, währenddessen sich seine Spieler von den diesmal zahlreichen Fans in der Halle minutenlang bejubeln ließen. Alles sei so gelaufen wie vorgestellt, meinte Brüggemann. „In der ersten Halbzeit hat sich besonders Sascha Teepe in der Phase, als wir von 5:4 auf 8:4 davon zogen, hervorgetan. Im zweiten Durchgang war es dann Jan Blömker“, verteilte der HSG-Coach ein dickes Lob an zwei Youngster im Team. „Die dürfen heute auch ruhig mal im Vordergrund stehen“, so Brüggemann, der auch die geschlossene Mannschaftsleistung hervorhob. „Jeder Spieler hat heute getroffen“, freute er sich. Zum Spiel: Nur in der Anfangsphase - eben bis zum 5:4 - konnte Ladbergen noch mithalten. Dann aber setzten sich die Gastgeber immer deutlicher ab bis hin zum 17:11-Pausenstand. Nach dem Wechsel lief der HSG-Express dann so richtig rund. Der TSV, der immerhin Gunnar Stephan aus der Landesligatruppe aufgeboten hatte, besaß nie den Hauch einer Chance. Vor allem die Deckung war fast ein Torso. „Der Christian König fehlt uns da an allen Ecken und Kanten“, bekannte Christian Guhe, der so mit ansehen musste, wie den HSGern einfach alles gelang. So unter anderem auch ein Tor vom eigenen Wurfkreis durch Aron Krüger. HSG Hohne/Lengerich: Steinbach - Volk (1), Bieletzki (3), Steinigeweg (5), Suhre (6/3), Franke (3), Teepe (7), Klotz (3), Blömker (5), Sensen (2), Lammers (1), Krüger (3). TSV Ladbergen 2: Lübke, Timmermann - Stephan (5), Kielmann, Gravemeier, Stork (4), Kipp (5), Kattmann (1), Spuhn, Kötter (7), Milfeit (3), Decker, Aufderhaar. Spielfilm: 2:0, 2:1, 4:1, 4:3, 5:3, 5:4, 8:4, 8:6, 11:6, 11:7, 12:7, 12:8, 13:8, 13:9, 17:9, 17:11 - 20:11, 20:12, 21:12, 21:13, 22:13, 22:14, 23:14, 23:15, 25:15, 25:16, 28:16, 29:17, 29:18, 32:18, 32:19, 35:19, 35:20, 37:20, 37:21, 38:21, 38:22, 39:22, 39:25. Trainerstimmen: Jörn Brüggemann, Trainer der Herren der HSG Hohne/Lengerich: „Die Vorentscheidung ist in der Phase zwischen dem 5:4 und 8:4 gefallen. In der Deckung haben wir das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. In der zweiten Halbzeit lief dann der Express. Zu Saisonbeginn war Konsilidierung angesagt, da sind wir auf gutem Wege. In der Landesliga muss sicher noch mehr kommen, aber wir können eine gute Rolle spielen. Wir müssen nur sofort Fuß fassen.“ Christian Guhe: „Trainer des TSV Ladbergen 2: „Eigentlich hatten wir von Anfang an keine Chance. Glückwunsch nach Lengerich, die haben den Aufstieg verdient. Wir haben heute ohne Abwehr gespielt, gegen Neuenkirchen muss das anders werden. Christian König fehlt uns eben an allen Ecken und Kanten.“ |